Kulturschock Australien
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Kulturschock Australien

Andere Länder, andere Sitten:
Ein Kulturschock ist in jedem Land möglich – auch in Australien

Jeder Kontinent zeichnet sich durch eine eigenen Kultur und eigene Sitten aus. Auch die Einzelnen Länder auf den verschiedenen Kontinenten sind nochmals sehr unterschiedlich. Wenn man in ein fremdes Land oder sogar auf einen fremden Kontinent zieht, kann es  durchaus einige Zeit dauern, bis man sich an die neue Kultur, und die Eigenheiten von Land und Leute gewöhnt hat.

Viele Europäer fühlen sich beispielsweise Down Under sofort wohl. Aber nicht jedem geht es so. Einige erfahren direkt nach der Ankunft auf dem fünften Kontinent sogar einen Schock – einen Kulturschock. Begleiterscheinungen eines derartigen Schocks sind oftmals Einsamkeit, das Gefühl, fehl am Platz zu sein, Enttäuschung und schließlich Frustration. Wenn man einen Kulturschock erfährt, sehnt man sich oftmals nach zu Hause und möchte am liebsten direkt wieder ins Flugzeug zurück in die Heimat steigen.  

Man sollte hierbei aber nichts überstürzen. E sehr wahrscheinlich, dass sich diese negativen Gefühle und Eindrücke nach schon sehr kurzer Zeit ändern werden. In der Regel gewöhnt man sich schnell an das neue Land, das man sich schließlich auch als vorübergehende Heimat für ein Auslandsstudium ausgesucht hat, an die neue Kultur und an ihre Eigenheiten. Es ist nur wichtig, Land und Leute möglichst schnell kennen zu lernen und dabei offen zu sein – dann gewöhnt man sich nicht nur an das Land sondern lernt es schätzen und lieben.

Die folgenden allgemeinen Tipps sollen dabei helfen, den möglichen Kulturschock – egal in welchem Land oder auf welchem Kontinent – so schnell wie möglich zu überwinden:

  • Man sollte sich möglichst schnell eingestehen, dass man sich unwohl fühlt und sich Land und Leute anders vorgestellt hat. Nur so kann man mit den vielen negativen oder einfach nur neuen und unbekannten Einflüssen umgehen.
  • Es ist wichtig, die Besonderheiten und Verhaltensregeln des neuen Landes schnell zu erfassen und diese auch zu verstehen. So sollte man schnell in der Lage sein, die Einheimischen und deren Verhalten zu verstehen und nachzuvollziehen.
  • Durch Partizipation und aktives Kennenlernen der neuen Kultur fällt es leichter, diese Kultur zu verstehen.
  • Wenn man in der Lage ist, die Sprache des Landes zu verstehen und auch möglichst fließend zu sprechen, fällt einem das Einleben viel leichter. Die Muttersprachler schätzen es, wenn Besucher und Immigranten die Nationalsprache sprechen, selbst wenn sie noch den einen oder anderen Fehler machen sollten. Es hilft immer ein kleines Wörterbuch mit sich zu tragen. Wenn man jeden Tag einige Wörter lernt, macht man zwar nur kleine Schritte, auf die lange Sicht gesehen lernt man aber eine fremde Sprache.
  • Man sollte sich anfangs wie ein Tourist fühlen und verhalten. Wenn man das Land wie ein Tourist erkundet und möglichst viel zu sehen bekommt, nimmt man die neuen Eindrücke wesentlich positiver auf und ist oftmals sogar begeistert.
  • Durch Bekanntschaften und Freundschaften wird der Aufenthalt in dem Studienland viel interessanter und angenehmer. Es ist ratsam, anderen Menschen gegenüber offen zu sein. Nur auf diese Weise lernt man schnell andere Menschen kennen und fühlt sich weniger einsam und somit schneller wohl.
  • Zudem ist es wichtig, mit den Freunden und mit der Familie in der Heimat in Kontakt zu bleiben und ihnen auch von den vielen neuen Eindrücken zu berichten.
  • Es hilft oftmals auch, sich einfach nur wie zu Hause zu fühlen. Wenn man sich sein neues Zimmer schön einrichtet, es mit Fotos schön gestaltet und vielleicht die Lieblingsmusik auflegt, fühlt man sich direkt wohler in den neuen, eigenen vier Wänden.
  • Auf jeden Fall sollte man vermeiden, das Leben im Heimatland zu idealisieren und das neue Leben von vorne herein schlecht zu machen. Es ist wichtig, das Beste aus dem neuen Leben zu machen – nur so hat man überhaupt die Chance, sich auch im Ausland wie zu Hause zu fühlen.


Wenn man sich erst einmal eingelebt hat, das Land und die Leute besser kennengelernt hat und einige Freundschaften geschlossen hat, wird der anfängliche Kulturschock vergessen sein. Man wird sich wohl fühlen und die Studienzeit Down Under in vollen Zügen genießen können.